Das ESAF verbindet Tradition und Moderne

Alle drei Jahre findet das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest als grösstes Sportereignis der Schweiz statt – heuer wie schon 1943 und 1961 im schönen Kanton Zug. Vom 23. – 25. August 2019 treffen dort die grössten Stars der Schweizer Hosenlupf-Szene aufeinander. Die Veranstalter erwarten bis zu 300000 Festbesucher und mehr als 50000 begeisterte Fans, die den Schwingern bei ihren Wettkämpfen in den 7 Sägemehlringen zusehen.

Das Spektakel steckt voller Traditionen und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Vor über 120 Jahren wurde der Eidgenössische Schwingerverband gegründet und 1895 das erste offizielle Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Biel vom Bernisch-Kantonalen Schwingerverband ausgerichtet. Die Wurzeln des Sports reichen weit zurück. Eine ins 13. Jahrhundert zurückdatierte Darstellung in der Kathedrale von Lausanne zeigt bereits einen typischen Griff der Hosenlupfer.

1805 wurde der Schwingsport erstmals geschichtlich erwähnt auf der Unspunnenmatte in Interlaken. Zu diesen Zeiten wurde um Naturalien wie ein Schaf oder ein Stück Hosentuch geschwungen, wobei schon immer der Ruhm der eigentliche Preis des Siegers war. Im 19. Jahrhundert brachten dann vor allem engagierte Sportlehrer das Schwingen in die Städte und machten aus dem einstigen Bauernspiel einen Nationalsport für Gross und Klein. Dabei hat sich das Schwingen immer seine urchige Herkunft bewahren können. Heute ist der Hosenlupf fester Bestandteil vieler Feste und der Siegerpreis für den König unter den Bösen ist ein stattlicher Muni. Die Bösen sind die Stars unter den Hosenlupfern und weit bekannt. Wie kaum jemand anderes verkörpern sie die traditionelle und zugleich die moderne Schweiz.

Beeindruckende Zahlen

Das Eidgenössische ist heuer ein Fest der Superlative: die weltweit grösste temporäre Arena ist gleichzeitig das grösste Stadion der Schweiz. Über 70 Hektare Festgelände bieten genug Platz für den erwarteten Besucherandrang. Und rund 6000 Helfer-/innen werden 120000 Helferstunden investieren um das Festgelände und die Arena für 280 Schwinger, 56600 Schwing-Fans und 850 Steinstoss-Anhänger zu errichten.

Ein nationales Kulturgut

In den Schweizer Nationalsportarten Schwingen und Steinstossen werden am ESAF neben dem Unspunnenfest und dem Kilchbergschwinget die wichtigsten Wettkämpfe ausgetragen. Das Steinstossen gehört zu den ältesten Sportarten überhaupt und geht wohl schon auf vorgeschichtliche Zeiten zurück. Im 13. Jahrhundert übten sich Hirten so im Kräftespiel.

Doch auch Hornusser können am Eidgenössischen ihre besten Sportler anfeuern. Die Ursprünge dieser Sportart sind nicht geklärt, jedoch wird sie schon im 19. Jahrhundert in der Literatur beschrieben. Ursprünglich war das Hornussen ein spielerischer Wettkampf zwischen Jungbauern, der auf abgeernteten Feldern ausgetragen wurde. 1902 wurde dann der Eidgenössische Hornusserverband als Dachverband gegründet.

Am ESAF tragen die modernen helvetischen Gladiatoren ihre Wettkämpfe in den drei Schweizer Nationalsportarten vor einer grossen Fangemeinde aus. Besonders gespannt erwarten alle den Schlussgang der Schwinger, nach dem der Schwingerkönig gekrönt wird. Den Titel behält der König auf ewig. Ex-Schwingerkönige gibt es nicht. Wer einen Kranz gewinnt, darf sich fortan als Eidgenosse bezeichnen.

Das grösste Volksfest der Schweiz

Für alle die keine Karten für die Arena bekommen haben gibt es 8000 Public Viewing Plätze und ein grosses Fest für die ganze Familie mit Bereichen für das leibliche Wohl und zur Unterhaltung. Am Abend finden Konzerte für alle Besucher statt. Von Freitag bis Sonntag können im Gabentempel die wertvollen Gaben und Lebendpreisen wie der beeindruckende Siegermuni Kolin besichtigt werden. Ob mit Ticket oder ohne, das ESAF ist einen Besuch wert.

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